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Praxisklinik für Gastroenterologie, Frankfurt am Main

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Obstipation/Hämorrhoiden


Hämorrhoidalleiden

Hämorrhoiden sind arteriovenöse Gefäßpolster, die ringförmig am After angelegt sind und dem Feinverschluss dienen. Wenn von Hämorrhoiden gesprochen wird, sind damit aber meist vergrößerte oder tiefer getretene Hämorrhoiden im Sinne eines Hämorrhoidalleidens gemeint, die Beschwerden verursachen. Typische Symptome sind hellrotes Blut beim Stuhlgang, Schmerzen beim Stuhlgang, Juckreiz, Hautausschlag und Druckgefühl. Die Ursachen des Hämorrhoidalleidens sind nicht sicher geklärt, eine Rolle spielen wohl ballaststoffarme Kost, langes Sitzen, Bindegewebsschwäche sowie schlechte Gewohnheiten wie zu langes Sitzen beim Stuhlgang z.B. durch Zeitung lesen oder auch zu starkes pressen.

Hämorrhoidalleiden ist weit verbreitet, jeder zweite leidet darunter. Die Behandlung erfolgt in erster Linie mit richtiger Ernährung, reich an Ballaststoffen, wenig an Reizstoffen wie z.B. extrem gewürzte oder scharfe Speisen, aber auch Alkohol ist schädlich. Manchmal bei zu hartem oder aber auch breiigem Stuhlgang ist zur Nahrungsergänzung ein Ballaststoff einzunehmen ratsam, zu empfehlen ist Psyllium oder auch Flohsamen genannt, der sollte fein geschrotet sein, das gleiche gilt auch für Leinsamen, der feingeschrotet in eine Schale Joghurt verrührt und nach Einnahme 2 bis 3 Gläser Wasser getrunken werden sollten.

Auf die Analhygiene sollte geachtet werden, am besten nach dem Stuhlgang abwaschen (Bidet, Toilettendusche) und die Gegend trocken tupfen, nicht trocken reiben. Zur konservativen Therapie können Salben lindernd wirken, falls keine Besserung hierdurch erfolgt können therapeutische Verfahren angewandt werden. Ambulante Verfahren, die wir anbieten ist der Laser-Einsatz, aber auch die Verödung bzw. die Ligatur von Hämorrhoiden.

Tipps bei Verstopfung

  • Der Darm bewegt sich wenn der gesamte Körper sich bewegt, wichtig ist also ausreichend Bewegung-Sport
  • Viele Menschen, gerade Ältere, nehmen zu wenig Flüssigkeit zu sich, 1.5-2 Liter Flüssigkeit sollten pro Tag eingenommen werden, dieses ist wichtig für einen geregelten Stuhlgang. Zu empfehlen ist vor jeder Mahlzeit ein Glas Wasser zu trinken.
  • Ballaststoffe „massieren“ den Darm, d.h. täglich reichliche Zufuhr von Gemüse jeglicher Art, zur Nahrungsergänzung können Ballaststoffe wie geschroteter Flohsamen (Plantaga Ovata) oder auch geschroteter Leinsamen eingenommen werde, beiden helfen nur wenn genügend Flüssigkeit 2-3 Glas Wasser nachgetrunken werden.
  • Probiotische Kulturen wie Kefir, Joghurt, Sauerkrautsaft oder Brottrunk helfen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Probiotika in Kapsel oder Pulverform auch zu kaufen
  • Obst wie Pflaumen, Feigen und auch anderes Obst (frisch oder getrocknet) können die Darmtätigkeit anregen. Obstsorten die reich an Enzymen sind wie z.B. Papaya steigern die Darmmotilität und wirken der Verstopfung entgegen. Weitere Ballaststoffe zur Nahrungsergänzung sind Weizenkleie oder Haferkleie, zu empfehlen ist, dass diese über nacht mit Flüssigkeit aufquellen, morgens können sie dann zB im Müsli eingenommen werden, auch hier gilt reichlich Flüssigkeit zu trinken.
  • natives Olivenöl fördert die Verdauung

Meiden sollten sie bei Verstopfung

  • Schwarztee, Fast Food, Weissmehl, Kakao, Süssigkeiten, viel Fleisch