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Praxisklinik für Gastroenterologie, Frankfurt am Main

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Endoskopie


SANFTE ENDOSKOPIE
GEPAART MIT NEUESTEN TECHNIKEN

Die Endoskopie ist eine sehr sichere und auch sanfte Methode unter der Voraussetzung, dass diese durch sehr erfahrene Untersucher durchgeführt und hierbei modernste Endoskopie-Technik gepaart mit den höchstmöglichen Hygienestandards angewendet wird. Hierbei wird der Patient in einen angenehmen kurz dauernden Schlaf versetzt, der durch bestverträgliche sehr milde Medikamente von Fachärzten für Anästhesie eingeleitet wird, dieses bedeutet, dass der Untersuchte weder Unangenehmes empfindet noch irgendeinem Risiko ausgesetzt wird. Während der Patient angenehm schläft können sämtliche endoskopische Untersuchungen durchgeführt werden, sodass eine echte Prävention bezüglich des Darmkrebses erfolgt. Unsere Endoskopiegeräte sind mit den neuesten technischen Innovationen ausgestattet, hochauflösende Videoendoskopie mit verbesserter Detaildiagnostik, mit der auch eine computerisierte virtuelle Chromo-Endoskopie (BLI) möglich ist, diese digitale Färbung erlaubt Konturen, Gefäßversorgung, Zellveränderungen hervorzuheben und abzugrenzen, sodass eine frühzeitige Erkennung von verändertem Gewebe noch optimaler erfolgt. Neben der herkömmlichen hochauflösenden Endoskopie konnte der Einsatz der konfokalen Laserendomikroskopie (CLE) bei der Diagnostik des Barrett-Ösophagus einzigartige Erfolge nachweisen, sodaß wir in unserem Zentrum auch regelmäßig beim BarrettÖsophagus die CLE anwenden. Zur besseren Darstellung der Schleimhaut wird den Patienten Fluorescein iv. 3-5ml gespritzt. Fluorescein ist recht harmlos und wird häufig bei den Augenärzten
zur Darstellung der Gefäße im Augenhintergrund gespritzt. Während der Endoskopie wird die Mikroskopiesonde über einen Kanal im Endoskop eingeführt und das auffällige Gewebe in 1000
facher Vergrößerung gescant, gleichzeitig erfolgt eine Dokumentation der Untersuchung, was dazu dient, das auch später in Ruhe die Untersuchung ausgewertet werden kann.

Gastroskopie

Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms Die Untersuchung erfolgt zur Abklärung von Oberbauchschmerzen, Sodbrennen, Bluterbrechen, Teerstuhl, Blutarmut, Nahrungsunverträglichkeit (einheimische Sprue), gutartigen oder bösartigen Geschwüre oder Tumoren.
Nach der Diagnostik, die häufig wegweisend ist, kann eine meistens auch erfolgreiche Therapie durchgeführt werden

Vorbereitung zur Gastroskopie

Eine Vorbereitung für die Gastroskopie ist nicht notwendig, die letzte Mahlzeit sollte 7 Stunden vor der Untersuchung eingenommen worden sein. ein schluck Wasser ist erlaubt Bis auf Blutzuckersenkende Medikamente können alle anderen eingenommen werden. Blutverdünnende Präparate müssen dem Arzt vorher mitgeteilt und gegebenenfalls unter ärztlicher Aufsicht abgesetzt bzw. umgestellt werden. Da in der Regel eine Prämedikation, d.h. eine Schlafspritze gegeben wird, sollte der Patient keine Fahrzeuge hiernach führen.

Während der Untersuchung wird der Patient von einer Anästhesistin betreut und bekommt von der Untersuchung nichts mit. Die Wirkung der Schlafspritze ist der Untersuchungslängen angepasst, am Ende
der Untersuchung ist ist der Patient wach.

In transnasaler Technik (innovatives Verfahren ohne Würgereiz) Bei dieser Untersuchung wird ein sehr dünnes Endoskop über die Nase in den Magen eingeführt. Der Vorteil dieser Methode ist, dass diese ohne Würgereiz oder Schmerzen erfolgt.

Oraler Zugang
Selbstverständlich führen wir die Untersuchung auch mit Einführen des Endoskops über den Mund durch (orale Technik).

Ileokoloskopie (Dickdarmspiegelung)

Beim Untersuchungsablauf wer- den mit hochauflösenden Endoskopen der Enddarm, der komplette Dickdarm bzw. der letzte Abschnitt des Dünndarms untersucht. Mit hoch- auflösender Technik werden kleinste Schleimhautveränderungen dar- gestellt, gegebenenfalls virtuell an- gefärbt um Zell- bzw. Gefäßverän- derungen besser abgrenzen zu können. Gegebenenfalls werden für die feingewebliche Begutachtung Proben entnommen. Falls Darmpolypen oder gutartige Tumore nachweisbar sind erfolgt eine Abtragung (Polypektomie) und feingewebliche Beurteilung. Aus diesen meist gutartigen Polypen können sich im Verlauf über die sogenannte Adenom-Karzinom Sequenz bösartige Tumoren entwickeln, deshalb ist die Polypektomie eine echte Darmkrebs-Vorbeugemaßnahme. In der Regel wird die Untersuchung mit einer Schlafspritze durchgeführt, die durch Anästhesisten gegeben wird, wodurch der Patient von der durchgeführten Untersuchung nichts merkt, die Schlafspritze ist sehr kurz wirksam.

Vorbereitung zur Coloskopie

Zur Durchführung einer Darmspiegelung muss der Dickdarm vorher entleert werden. Hierfür müssen 2 Liter einer speziellen Flüssigkeit getrunken werden, die ohne die Schleimhaut zu reizen und ohne dem
Körper selbst Flüssigkeiten oder Salze zu entziehen, schonend abführt. Wichtig ist ein aktueller kleiner Bluttest, ob die Blutgerinnung in Ordnung ist, dieses ist eine Vorsichtsmaßnahme um lutungskomplikationen vorzubeugen.

Doppelballon-Enteroskopie

Falls im Dünndarm Auffälligkeiten nachweisbar sind, so ermöglicht die Doppelballon-Enteroskopie vor Ort die Entnahme von Gewebsproben oder aber auch direkt eine Therapie (Blutstillung, Polypektomie, Strikturtherapie)

Kapselendoskopie

Bei dieser neuen innovativen Technik wird eine Video-Kapsel, in der Größe einer Tablette, geschluckt, die mehrere Bilder in der Sekunde macht und zu einem Rekorder funkt. Die Kapsel wird morgens
geschluckt, hiernach kann der Patient ausgestattet mit einem Rekorder die Praxis verlassen. Nach ca. 7 bis 8 Stunden wird die Praxis erneut aufgesucht und der Rekorder abgenommen, hiermit
ist die Untersuchung beendet.
Die Daten auf dem Rekorder, bis zu 120000 Bilder sind gespeichert, werden auf eine Workstation übertragen und ausgewertet. Die Kapsel ist zum einmaligen Gebrauch und wird auf natürlichem Wege ausgeschieden

Risiken der Endoskopie

In den hochspezialisierten Fachpraxen wird die Endoskopie fast ausschließlich von sehr erfahrenen Fachärzten durchgeführt, es erfolgt keine Ausbildung von Anfängern, wie es in den Kliniken üblich ist. Entsprechend ist die Komplikationsrate in den Fachpraxen deutlich niedriger als in den Klinken. In den über 20 Jahren seiner endoskopischen Tätigkeit mit tausenden von endoskopischen Untersuchungen und Eingriffen hat Prof. Dr. med. S. Güldütuna bisher keine schwerwiegende Komplikation aufzuweisen

Anästhesie

Die in der Praxisklinik durchgeführte Anästhesie erfolgt mit einer Schlafspritze, die nur sehr kurz wirksam ist, d.h. das am Ende der Untersuchung ist der Patient wach. Im Aufwachraum ruhen
die Patienten nach der Untersuchung noch etwa für 15 Minuten aus und sind hiernach recht rasch regeneriert und fit, das sog. „hang over”, das das Narkotikum noch über den ganzen Tag nachwirkt bleibt aus. Trotzdem dürfen für den Tag keine Verkehrsmittel geführt werden. Die Anästhesie wird von Narkosefachärzten durchgeführt und auch nach der Untersuchung im Aufwachraum überwacht.

Besonderer Wert wird auf die hygienische Aufarbeitung der Endoskope und des Zubehörs gelegt. Eine vollautomatische Geräteaufbereitung mit Einzelkanalüberwachung mit dem Adaptascope von Johnson&Johnson garantiert höchste Desinfektions- und Hygienesicherheit.
Die korrekte Einhaltung der Hygienebedingungen wird von einem unabhängigen Institut regelmäßig überprüft.

Bild- und Befunddokumentation

Die Befunde und die endoskopischen Bilder werden digital in der EDV-Einheit gespeichert und stehen jederzeit für Vergleiche etc. und zur sofortigen Ansicht bereit. Sie können an weitere behandelnde Ärzte oder Krankenhäuser übermittelt werden.