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Praxisklinik für Gastroenterologie, Frankfurt am Main

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Darmkrebs


Darmkrebs, häufiger als man denkt

Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in den westlichen Ländern, In den Industrienationen hat die Anzahl der Darmkrebsneuerkrankungen in den letzten 30 Jahren deutlich zugenommen. Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung und Krebstodesursache sowohl bei Männern als auch bei Frauen,

Beschwerden

„Sie fühlen sich großartig, Sie haben einen gesunden Appetit, Sie sind erst fünfzig … – dann haben Sie die typischen Symptome von Darmkrebs.“ Im Rahmen einer Aufklärungskampagne hatte die amerikanische Krebsgesellschaft die Bevölkerung in den USA mit diesen Worten aufgerüttelt. Denn dieser Satz ist bezeichnend für Darmkrebs. Patienten mit Darmkrebs sind lange beschwerdefrei. Erst wenn der Tumor in größerem Maße blutet, oder wenn der Darm durch den Tumor eingeengt wird kommt es zu Beschwerden. Typische Symptome sind dann Blut oder Schleim im Stuhl, Darmkrämpfe, Bleistiftstühle, Stuhlunregelmäßigkeiten, Leistungsabfall, Müdigkeit, bei sehr fortgeschrittener Erkrankung kommt es häufig auch zu einem Gewichtsverlust.Die Heilungschancen besonders beim Darmkrebs hängen entscheidend davon, wie früh der Tumor entdeckt wird, hierzu sind Vorsorgeuntersuchungen ganz besonders wichtig.

Wie entsteht Darmkrebs

Meist entwickelt sich der Darmkrebs über gutartige Vorstufen, die Dickdarmpolypen sog. Adenome . Es wird angenommen, dass Adenome meist bis zu 5 Jahren benötigen, bis sie klinisch auffällig werden.

Risikofaktoren

Die wichtigsten Risikofaktoren sind hohes Alter und das Vorkommen von Darmpolypen. Menschen, in deren Familien Fälle von Darmkrebs oder Darmpolypen bekannt sind, tragen ein erhöhtes Risiko. Besonders hoch ist es, wenn in der Familie eine erbliche Darmkrebsform vorliegen könnte. Langjährige, chronisch entzündliche Darmerkrankungen erhöhen auch das Risiko für die Entstehung von Darmkrebs.

Falsche Ernährung und Darmkrebs

Die typische, westliche Ernährungsweise mit reichlich tierischem Fett und verhältnismäßig wenig Gemüse oder Obst begünstigt die Entstehung verschiedener Erkrankungen, darunter auch Darmkrebs. Darüber hinaus sind Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen und Alkoholkonsum weitere Faktoren, die das Darmkrebsrisiko erhöhen. Eine hohe Ballaststoffaufnahme ist mit einem verminderten Darmkrebsrisiko verbunden. Wer seinen täglichen Konsum von 15 auf 35 g steigert, kann sein Risiko um 40 % senken. „Wer viel rotes Fleisch (auch Rindfleisch) und Wurstwaren isst, hat ein erhöhtes Risiko für Magen- und Dickdarmkrebs. Mit 100 g mehr rotem Fleisch pro Tag steigt das Risiko um 49 %, ein Plus an 100 g Wurst lässt es wohl um 70 % ansteigen.“.

SANFTE ENDOSKOPIE GEPAART MIT NEUESTEN TECHNIKEN

Darmkrebsvorsorge mit modernster Technologie Bei frühzeitiger Diagnose ist Darmkrebs zu einem hohen Prozentsatz heilbar. Die beste Vorsorgeuntersuchung ist die Darmspiegelung, die sog. Koloskopie. Frauen und Männer sollten sich spätestens ab dem 50. Lebensjahr koloskopieren lassen, bei familiärer Belastung schon früher. Ziel der Darmspiegelung ist es Polypen, aus denen später Karzinome werden können direkt während der Untersuchung abzutragen, hierdurch wird der Entstehung des Darmkrebses sehr effektiv vorgebeugt, es ist wahrscheinlich die effektivste Vorsorgeuntersuchung, die überhaupt existiert, da durch die Abtragung von Polypen, also Krebsvorläufern, die sog. Adenom-Karzinom Sequenz unterbrochen wird.

Die Endoskopie ist eine sehr sichere und auch sanfte Methode unter der Voraussetzung, dass diese durch sehr erfahrene Untersucher durchgeführt und hierbei modernste Endoskopie-Technik gepaart mit den höchstmöglichen Hygienestandards angewendet wird. Hierbei wird der Patient in einen angenehmen kurz dauernden Schlaf versetzt, der durch bestverträgliche sehr milde Medikamente von Fachärzten für Anästhesie eingeleitet wird, dieses bedeutet, dass der Untersuchte weder Unangenehmes empfindet noch irgendeinem Risiko ausgesetzt wird. Während der Patient angenehm schläft können sämtliche endoskopische Untersuchungen durchgeführt werden, sodass eine echte Prävention bezüglich des Darmkrebses erfolgt. Unsere Endoskopiegeräte sind mit den neuesten technischen Innovationen ausgestattet, hochauflösende Videoendoskopie mit verbesserter Detaildiagnostik, mit der auch eine computerisierte virtuelle Chromo-Endoskopie (BLI) möglich ist, diese digitale Färbung erlaubt Konturen, Gefäßversorgung, Zellveränderungen hervorzuheben und abzugrenzen, sodass eine frühzeitige Erkennung von verändertem Gewebe noch optimaler erfolgt Unsere Endoskopiegeräte sind mit den neuesten technischen Innovationen ausgestattet, hochauflösende Videoendoskopie mit verbesserter Detaildiagnostik, mit der auch eine computerisierte virtuelle Chromo-Endoskopie (BLI) möglich ist, diese digitale Färbung erlaubt Konturen, Gefäßversorgung, Zellveränderungen hervorzuheben und abzugrenzen, sodass eine frühzeitige Erkennung von verändertem Gewebe noch optimaler erfolgt.

Risiken einer Coloskopie

In den hochspezialisierten Fachpraxen wird die Endoskopie fast ausschließlich von sehr erfahrenen Fachärzten durchgeführt, es erfolgt keine Ausbildung von Anfängern, wie es in den Kliniken üblich ist. Entsprechend ist die Komplikationsrate in den Fachpraxen deutlich niedriger als in den Klinken. In der Regel ist die Koloskopie in der Hand eines erfahrenen Facharztes eine sehr sichere und schonende Untersuchungsmethode. In sehr seltenen Fällen können Komplikationen wie Blutungen oder Darmwandperforation auftreten.

Kapselendoskopie des Darms

Wir bieten zur Vorsorgeuntersuchung auch die Videokapselendoskopie an. Hierbei wird eine Videokapsel geschluckt, die bis zu 12 Bilder pro Sekunde macht, diese Bilder werden auf einen Rekorder kabellos übertragen, der während der Untersuchung mitgeführt wird. Der Patient braucht nicht in der Praxis zu verweilen, nach 6-8 Stunden kommt er zurück zur Praxis, der Rekorder wird entnommen und die Bilder auf eine Work-Station übertragen und ausgewertet. Die Videokapselendoskopie des Dickdarms ist eine reine Vorsorgeuntersichung, d.h. falls Polypen gesichtet werden müsste eine erneute herkömmliche Endoskopie mit Polypenabtragung durchgeführt durchgeführt werden.

Endoskopische Polypenabtragung

Die endoskopische Abtragung von neoplastischen Polypen im Darm ist eine der effektivsten Maßnahmen in der Medizin um eine Karzinomentstehung vorzubeugen. In erfahrenen Händen ist dieses eine sehr sichere Methode. Professor Güldütuna hat eine über 30 jährige Berufserfahrung ohne ernsthafte Komplikationen vorzuweisen.
Da die Darmpolypen recht unterschiedlich in der Struktur sind, bedarf es verschiedener Techniken für eine sichere Abtragung. In unserem Zentrum haben wir wiederum die modernsten Techniken zur Vefügung, die eine sichere Abtragung ermöglichen, z.B. Hybridknife (Polypenabtragung mit Wasserstrahltechnik) , Argon-Plasma, Dioden-LASER, NdYag-Laser usw.

Wann sollte eine Darmspiegelung durchgeführt werden?

  • Bei peranalem Blutabgang
  • Bei Nachweis von oklutem Blut im Stuhl
  • Ab dem 50. Lebensjahr
  • Bei familiärer Vorbelastung mit Darmkrebs schon eher
  • Bei Dickdarmkrebs aufgrund genetischen Defekt, jedes Jahr oder alle 2 bis drei Jahre
  • Bei unaffälligem Befund alle 5 Jahre
  • Bei Zustand nach Poylpenabtragung, je nach Polyp und dem Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung kann es notwendig sein manchmal schon nach 6 Monaten, manchmal nach 12, respekive 24 oder 36 Monaten die Endoskopie zu wiederholen.