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Privat-Dozent Dr. med. S. Güldütuna

Vorsorgezentrum Frankfurt
Praxisklinik für Gastroenterologie

Große Bockenheimer Str. 35
60313 Frankfurt am Main
Tel.: 069 - 29 25 26
Fax: 069 - 29 25 15

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Moderne Endoskopie

Kapselendoskopie von Dünndarm und Speiseröhre

Innovation in der Medizin, Kapselkamera, groß wie eine Pille, wird geschluckt und der Magen-Darmtrakt untersucht.

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Aktuelles

Mit modernster Technik widmet sich die Facharztpraxis für Gastroenterologie von PD Dr. med. S. Güldütuna der Diagnose und Therapie von Magen- und Darmerkrankungen.

Im Mittelpunkt medizinischer Leistungen stehen hochdiagnostische Verfahren, wie beispielsweise die videoendoskopische Gastroskopie, die - nasal ohne Würgereiz - realisiert wird. Vollautomatische Geräteaufbereitung garantiert höchste Desinfektions- und Hygienesicherheit.

High-End-Ultraschall mit neuesten Kontrastmittelverfahren und der neuen Elastografie-Technik gewährt eine weitgehend sichere Befundung bei auffälligen Gewebeveränderungen.

Ein Diagnose-Verfahren für höchste Ansprüche ist die Kapselendoskopie: Die orale Aufnahme einer Video-Kapsel ermöglicht eine Bild gebende - via Funk auf einen Recorder übertragene - Diagnostik, die durch PD Dr. med. S. Güldütuna genau bewertet und eingeordnet wird.

Bis hin zur Lasertherapie für bspw. Hämorrhoiden oder Polypen reicht das breite Leistungsspektrum der vorbildlich agierenden Praxis, die in allen Bereichen fachmedizinisches Know-how und patientenzentrierten Service bietet.

Der LiMAx-Test (maximum liver function capacity)
Neuer, weltweit einmaliger Leberfunktionstest

 

Eine gesunde und gut funktionierende Leber ist wichtig für einen optimalen Stoffwechsel, eine gute Abwehrlage und viel Energie, entsprechend hat sie ein sehr größen Einfluss auf unser allgemeines Wohlbefinden. Die Leber spielt eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit, sie ist das Hauptentgiftungsorgan in unserem Körper, bei Ausfall der Leberfunktion würden wir in wenigen Tagen sterben. Weiterhin ist sie für den Bau von zahlreichen Proteinen, Abwehrstoffen und auch Zellbestandteilen verantwortlich. Frühzeitige Funktionseinbußen zu erkennen ist wichtiger Bestandteil für weiteres therapeutisches Vorgehen

Der Limax-Test ist eine neue Methode um die Leberfunktionskapaziät zu erfassen. Dieses ist eine neuartige Methode, mit der es möglich ist sehr empfindlich die Stoffwechselarbeit der Leber zu bestimmen. Schnittbildverfahen wie Sonographie , Computertomographie (CT) oder Kernspintomographie (MRT) zeigen die Morphologie der Leber, d.h. wie die Leber aussieht ob z.B. eine Fettleber vorliegt, oder aber Tumoren in der Leber vorhanden sind. Neuere Verfahren wie die Elastographie, auch als Fibroscan bekannt, sind nicht invasive Verfahren, die aufzeigen auf die Leber fibrotisch umgebaut ist bzw. ob eine Zirrhose vorliegt, was früher nur mit histologischen Methoden, d.h. nur nach der invasiven Leberbiopsie, möglich war. Weitere Techniken die Leber zu untersuchen ist die Blutanalyse, die üblichen Parameter wie GOT, GPT, gGT zeigen ob eine Leberentzündung vorhanden ist, komplexe Testparameter im Blut wie Gerinnungsfaktoren zeigen Funktionsveränderungen erst im sehr spätem Stadium einer Lebererkrankung.

Mit diesem neuen Testverfahren kann zum ersten Mal auch das Ausmaß einer Funktionseinbuße in einer Fettleber erfasst werden und auch der Verlauf hinsichtlich einer Verbesserung z.B. nach Medikamenteneinnahme.

Dieser Test wurde in der Charite entwickelt und wurde mit großem Erfolg bei leberchirurgischen Eingriffen eingesetzt, hier diente es dazu abzuschätzen, ob die Restleber nach Entfernung eines Teils der Leber z.B. bei Tumoren von der Funktion her ausreicht.

Der LiMAx-Test (maximum liver function capacity) ist ein innovativer Leberfunktionstest, der auf der Verstoffwechselung von 13C-Methacetin durch das leberspezifische Cytochrom-P450-1A2-System beruht und die aktuelle Leberleistung im Augenblick der Messung am Patienten wiedergibt

Im Rahmen dessen wird dem Patienten 13C-Methacetin intravenös appliziert und erreicht mit dem Blutstrom die Leber. Hier wird 13C-Methacetin letztlich zu 13CO2 verstoffwechselt (Abb. 1), das anschließend über den Blutstrom zu den Lungen transportiert und hier abgeatmet wird.

Die Prozedur ist recht einfach Der Patient bekommt liegend zu Beginn des Tests eine Atemmaske aufgesetzt, eine Baseline-Messung das individuelle Verhältnis von 13CO2/12CO2 wird in der Atemluft durch kontinuierliche Messung mittels spezieller Laseetechnik ermittelt.

Nach Injektion von 13C-Methacetin steigt das Verhältnis von 13CO2/12CO2 entsprechend an und wird in der Atemluft quantifiziert (FLIP[3]). Mittels kinetischer Analyse kann der zeitliche Umsatz von 13C-Methacetin ermittelt werden. Dieses ultrasensitive System ermöglicht es auch extrem geringe Konzentrationen in der Atemluft nachzuweisen